Wo Fuldas "weißes Gold" entstand

 

Das Gebäude der Fuldaer Porzellanmanufaktur vor dem Abriss 1914

Im Jahre 1764 gründete Heinrich VIII von Bibra, Fürstbischof und Abt zu Fulda die Fuldaer Porzellanmanufaktur. In der Manufaktur wurden bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1789 etwa 6000 edle Porzellanteile produziert. Es ist vor allem der Einfallsreichtum und die schöne Form die das Fulda Porzellan aus der Barockzeit so wertvoll uns so unverwechselbar machen. Zum Seltenheitswert gesellte sich bei vielen heimischen Porzellanschöpfung ihre Schönheit. Fulda war zwar nicht Meißen, aber die Künstler und Handwerker in der Bischofsstadt verstanden sich auf den Zauber der Edelkeramik.

Die auserlesenen Porzellanprodukte faszinierten Theo Müller und seine Ehefrau Ute Müller-Mahr schon seit langer Zeit. So begannen Sie im Jahre 1994, zum 1250-jährigen Jubiläum der Stadt Fulda, mit allerhöchster Genehmigung von einzigartig schönen Stücken jedes Jahr Repliken in limitierter Auflage herstellen zu lassen.

Bisher konnte man nur träumen vom weltberühmten Fuldischen Porzellan aus der "Hochfürstlich Fuldischen Porzellainfabrique". Die Produkte aus Fulda waren bereits im 18. Jahrhundert gefragte Kostbarkeiten. Früher war es ein Geschenk unter Fürsten, heute ist es ein fürstliches Geschenk für gute Freunde oder für die eigene Sammelvitrine.